Additive Sprachförderung in der Grundschule

Was beinhaltet additive Sprachförderung?

Sprachförderung in der Grundschule LI Hamburg

Additive Sprachförderung in der GrundschuleAuf die Diagnose folgt eine alters- und sprachstandsbezogene Förderung, die auf sogenannten Fallkonferenzen in Förderplänen festgelegt wird. 
In den Fallkonferenzen besprechen die Klassenteams, in welchen zentralen Förderbereichen mit dem Kind im nächsten Schulhalbjahr gearbeitet werden soll. Aus dem Ergebnis der Fallkonferenz wird ein individueller Förderplan erstellt. Die Kinder werden den zur Verfügung stehenden Fördergruppen zugeteilt.

Die Sprachförderung erfolgt bei Kindern und Jugendlichen mit einem ausgeprägten Sprachförderbedarf additiv, d.h. in einer zusätzlichen Lernzeit, außerhalb des Unterrichts, und zu einem kleinen Teil in Förderbändern während der Unterrichtszeit. Notwendige Ressourcen werden den Schulen nach einem festgelegten Schlüssel zugewiesen.

Eine besondere Form der additiven Sprachförderung im Zusammenhang mit kultureller Bildung wird in Bergedorf vom KIKU Kinderkulturhaus Lohbrügge durchgeführt. In Zusammenarbeit mit sechs Grundschulen fördern geschulte Kulturpädagogen am Nachmittag die Kinder in sprachlichen Bereichen.
So kommt den Schülerinnen und Schülern eine besonders effektive Form der additiven Sprachförderung zu Gute, in dem Künstlerisches mit Sprache gezielt verbunden wird. 

Weitere Informationen bekommen Sie bei
Birte PriebeBirte.Priebe@li-hamburg.de

TheaterSprachCamp Hamburg (TSC)