Theater Sprachcamp

Das Ziel des Hamburger TheaterSprachCamps ist Sprachförderung, die spielerisch, lebensnah und mit sozialer und emotionaler Stärkung der Kinder im Kontext einer Ferienfreizeit vermittelt werden soll.

Theater Sprachcamp

In einer dreiwöchigen Ferienfreizeit gehören deshalb Sprachförderung, Theater und Freizeit als gemeinsames Leben und Lernen selbstverständlich zusammen, und dienen der individuellen Förderung der Mädchen und Jungen.

Das TheaterSprachCamp ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hamburger Behörde für Bildung und Sport und der Hamburger Behörde für Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz. Konzeption, Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. Studierenden und Durchführung wird vom Jugenderholungswerk Hamburg e.V. (JEW), Ulrike Kutsch, pädagogische Leitung, und Anke Nobis, organisatorische Leitung, in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft, Ursula Neumann (Interkulturelle Bildung), Wolfgang Sting (Theaterpädagogik), sowie Irinell Ruf (academie crearTaT) und Marita Müller-Krätzschmar aus dem LI (Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung) geleistet.

Das Angebot richtet sich an 280 Hamburger Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund, die ab dem Schuljahr 2009/2010 die vierte Klasse besuchen werden und als „besonders sprachförderbedürftig“ eingestuft wurden. Die ausgewählten Kinder nehmen in ihren Schulen an der additiven Sprachförderung teil. Den bildungspolitischen Rahmen stellt das „Handlungskonzept zur Integration von Zuwanderern“ (vom 19.12.2006). Darin wird u.a. das Angebot von Sprachcamps im Rahmen des „Hamburger Sprachförderkonzepts“ festgelegt (vgl. ebd., S. 12)