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„... viele von ihnen waren noch Jugendliche, keine 20 Jahre alt.“

Jugend trifft Zeitzeugen  –  ehemalige polnische Zwangsarbeiter besuchen Hamburg. 

Am 21.9.2011 (10-12 Uhr) werden polnische Zeitzeugen im Hamburger Schul­museum für Schulklassen berichten, wie sie Hamburg während des Krieges und die Zwangsarbeit erlebt haben.

Über 500.000 ausländische Zwangsarbeiter wurden zwischen 1940 und 1945 nach Hamburg verschleppt, um hier in Rüstungs- und Nahrungsmittelfirmen, aber auch in Privathaushalten und auf Bauernhöfen zu arbeiten. Mehrere Zehntausend dieser Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter kamen aus Polen, viele von ihnen waren noch Jugendliche, keine 20 Jahre alt. 

Eine kleine Gruppe polnischer ehemaliger Zwangsarbeiter besucht vom 17. bis 24. September im Rahmen des Hamburger Besuchsprogramms für ehemalige Zwangsarbeiter Hamburg, um die Stadt noch einmal wiederzusehen, in der sie vor über 60 Jahren unfreiwillig leben und arbeiten mussten.

Anmeldung, weitere Informationen
Interessierte Schulklassen melden sich bitte beim Schulmuseum (Tel. 040/34 58 55 oder schulmuseum@Li-hamburg.de,  oder beim Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Katharina Hertz-Eichenrode, Mail: khe1326@web.de). Es steht nur eine begrenzte Zahl von Plätzen zur Verfügung.