Sicherheit

Sicherheit, Biologie, LI Hamburg

Richtlinie zur Sicherheit im Unterricht (RiSU)

 

Arsen in Stopfpräparaten

Früher wurden die Häute der Tiere bei der Präparation gegen Schadinsekten von innen mit Arsen behandelt, die Federn von Vögeln leider auch von außen. Äußerlich aufgebrachtes Arsen rieselt mit der Zeit herunter auf die Sockel der Präparate. Somit sollten weder die Tiere selbst noch die Sockel ohne Handschuhe angefasst werden:

 

Präparate für das Museum

In den Vitrinen mancher Schule stehen, ungenutzt und unerkannt, Schätze: Präparate seltener Tiere, die in der Sammlung des Centrums für Naturkunde (CeNaK) besser aufgehoben wären, weil sie dort Forschung und Lehre dienen. Falls Sie Stopf- oder Feuchtpräparate, Insektensammlungen oder andere Bestände haben, die im Unterricht nicht mehr genutzt werden und erwägen, sie auf Schulflohmärkten zu verkaufen (verboten) oder zu entsorgen (teuer) - bitte kontaktieren Sie vorher das Zoologische Museum der Universität Hamburg:
Daniel Bein
Tel.: +49 40 42838 – 2276
E-Mail: Daniel.Bein@uni-hamburg.de
https://www.cenak.uni-hamburg.de/ausstellungen/museum-zoologie/angebote.html
Herr Bein kommt gerne an Ihre Schule und berät Sie.

 

Umgang mit biologischen Präparaten und deren Entsorgung

 

Chemikalienverwaltung

Alle Gefahrstoffe müssen in einem Gefahrstoffverzeichnis geführt werden. Laut TRGS 400 „Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen“ sind im Gefahrstoffverzeichnis mindestens folgende Angaben erforderlich:

  • Bezeichnung des Gefahrstoffes
  • Einstufung des Gefahrstoffes
  • Menge des Gefahrstoffes
  • betroffene Arbeitsbereiche.

Die Angaben können in elektronischer Form (z. B. mit dem Programm D-GISS gespeichert werden. Das Verzeichnis ist bei wesentlichen Änderungen fortzuschreiben und einmal jährlich zu überprüfen.

 

FAQ zum Umgang mit Chemikalien