Beratungslehrkräfte

Aus- und Fortbildung für Beratungslehrkräfte in Hamburg

Der Arbeitsbereich im Landesinstitut

Der Arbeitsbereich „Aus- und Fortbildung von Beratungslehrkräften“ gehört zur Abteilung Fortbildung des Landesinstituts. Er umfasst die:

  • Konzeption, Organisation und Durchführung der Ausbildung zur Beratungslehrkraft sowie
  • Angebote zur Fortbildung, Beratung und Supervision für tätige Beratungslehrkräfte

Dazu gehören auch Fragen zur Gestaltung der Tätigkeit von Beratungslehrkräften in den Schulen.

Aufgabenbeschreibung 2008Beratungslehrkräfte üben ihre Funktion auf der Grundlage der für sie geltenden Aufgabenbeschreibung * und eines schulintern abgestimmten Beratungskonzepts aus.

Dafür werden ihnen von der Schulleitung Funktionsstunden zur Verfügung gestellt. Sie arbeiten eng mit den zuständigen Regionalen Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ) zusammen. Von diesen erhalten sie auch Unterstützung bei der fallübergreifenden Vernetzung im Schulkreis.

Schulische Beratungslehrkräfte

Die Arbeit von Beratungslehrkräften gehört zum festen Bestandteil des schulischen Beratungsangebots u. a. mit diesen Tätigkeitsbereichen:

  • Einzelhilfeberatung für Schüler, Sorgeberechtigte und Lehrkräfte
  • Schulklassenbezogene Beratung: Unterstützung der Lehrkräfte bei der Entwicklung des Lern-, Arbeits- oder Sozialverhaltens in einer Lerngruppe oder Schulklasse –  z. B. beim Umgang mit Regeln und Vereinbarungen, durch Moderation von Gesprächen oder Begleitung von Veränderungsprozessen
  • Unterstützung bei Fragen der Gewalt- und Suchtprävention
  • Mitwirkung an der Entwicklung eines schuleigenen Förder- und Beratungskonzepts.

Die Anlässe für professionelle Beratung sind z. B. Unterrichtsstörungen, mangelnde Beteiligung, Schulangst, Absentismus, Mobbing, Konflikte in Schülergruppen und zwischen Lehrkräften und Schülern oder Fragen der Kooperation zwischen Sorgeberechtigten und Schule.

Prinzipien der Beratungstätigkeit sind u. a.:

  • Neutralität und Allparteilichkeit: Die Offenheit gegenüber unterschiedlichen Sichtweisen wird bewahrt.
  • Vertraulichkeit: In der Beratung mitgeteilte persönliche Inhalte sind vertraulich.
  • Anliegenorientierung: Die Beratungslehrkraft wird tätig, wenn ein Anliegen an sie gerichtet wird.
  • Systemische Sicht und Lösungsorientiertheit sowie Ergebnisoffenheit der Beratung: Bei der Umsetzung von Lösungsideen steht die Eigenverantwortlichkeit im Vordergrund.
  • Transparenz: Kriterien und Methoden der Beratung werden transparent kommuniziert.

Weitere wichtige Prinzipien der Beratung finden sich in der Aufgabenbeschreibung.

Die Herausforderungen schulischer Beratung sind vielfältig. Dafür braucht es besonders qualifizierte Fachkräfte.

* Die Aufgabenbeschreibung wird zur Zeit aktualisiert.