Fachleitung im Chemieunterricht

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den Themen Informationen für Fach-/Sammlungsleitung, Fachleiterqualifizierung und Investitionsmittel

Chemie, Fachleitung, LI Hamburg


Informationen für Fach-/Sammlungsleiter

vergrößern Fachleitungen (Bild: @ contrastwerkstatt - fotolia.com) Das Fach Chemie an der Schule zu unterrichten, bringt eine Menge baulicher, organisatorischer und sicherheitstechnischer Zwänge mit sich. Als Fach- und Sammlungsleiter ist man Ansprechpartner der Schulleitung sowie der Kolleginnen und Kollegen in Bezug auf alle damit verbundenen Fragen wie z. B. Sicherheitsbestimmungen, Anschaffung und Verwaltung von Geräten bzw. Chemikalien, Anträge auf Investitionsmittel, Unterhalt und Wartung sowie Entsorgung.

Jedes Schulhalbjahr werden vom Arbeitsbereich Chemie Fortbildungen zur Fachleiterqualifizierung angeboten. Die genauenTermine entnehmen sie bitte dem aktuellen LI-Programmheft oder dem TeilnehmerInformationsSystem des Landesinstituts (TIS).

Liste der Lehrmittelanbieter (keine Gewähr auf Vollständigkeit!):


Bezug von Chemikalien:
Es gibt zurzeit keine aktuellen Ausschreibungen zum Bezug von Geräten und Chemikalien für Hamburger Schulen, sodass jede Schule individuell bestellen kann.


FACHLEITERQUALIFIZIERUNG

Für Kolleginnen und Kollegen, die die Fachleitung an der Schule neu übernehmen, bietet der Arbeitsbereich Chemie jedes Schulhalbjahr eine Fortbildung zur Fachleiterqualifizierung an. In diesem Seminar werden u. a. folgende Themen behandelt:

  • Rolle eines Fachleiters
  • Aufgaben eines Fachleiters (bzw. Sammlungsleiters)
  • Gestaltung von Fachkonferenzen (Teamsitzungen)
  • Entwicklung eines schulinternen Curriculums.


Die teilnehmenden Fachleiterinnen und -leiter erhalten eine umfangreiche Darstellung der Themenkomplexe und haben die Gelegenheit, im Kreis ihrer Kolleginnen und Kollegen alle Fragen zu stellen und zu diskutieren, die sie zum Thema mitbringen. Die genauenTermine entnehmen sie bitte dem aktuellen LI-Programmheft oder dem Teilnehmer-Informations-System des Landesinstituts (TIS).


INVESTITIONSMITTEL

Investitionsmittel werden von der Schule beantragt, wenn ein Fachraum völlig neu eingerichtet wird oder lange nicht mehr für den Fachunterricht  grundausgestattet worden ist. Ausgenommen von diesen Sondermitteln sind z. B. Chemikalien, Schulmöbel, Tafeln, allgemeine bauliche Maßnahmen und technische Medien (Computer, Laptop, Beamer etc.), die aus anderen Etats durch die Schulleitung beantragt werden.
Übliche Vorgehensweise:

  1. Beratung durch den LIF-Berater:
    Erwägt eine Schule, einen Lehrmittel-Investitionsantrag zu stellen, wendet sie sich zunächst an den für das jeweilige Fach bzw. Thema zuständigen Berater/die Beraterin im LI und klärt im Beratungsgespräch, welche Lehr-/Lernmittel für das Fach, den angestrebten Unterricht und die zu realisierenden Bildungsziele sinnvoll und angemessen sind. Grundsätzlich sind die Anträge auf Lehrmittel zu beschränken. Finanzielle Mittel zur Beschaffung von Lernmitteln, z.  B. Bücher, können nur bei Schulneugründungen beantragt werden. Auf der Basis dieser Erstberatung erstellt die Schule eine Tabelle (Excel-Dateivorlage ist beim Berater erhältlich) der für eine Beschaffung vorgesehenen Lehr-/Lernmittel als Grundlage für den Antrag. Im Rahmen der Erstellung der Bedarfsliste sollen die Schulen auch eine grobe Preisinformation einholen (z. B. aus Katalogen von Anbietern), nicht aber bereits konkrete Angebote.
    Es folgt die…
  2. Formale Antragstellung der Schule. Sie enthält...
    1. den Antrag auf Briefpapier mit Schulbriefkopf, Datum der Antragstellung, Nennung des Antragsvolumens, Namen von Fachleitung und Schulleitung, Unterschriften Fachleitung und Schulleitung,
    2. Anlagen: Beschreibung des pädagogischen Konzepts (Rahmenplanbezug), schulische Stundentafel, Auszug des schuleigenen Curriculum, ggfs. räumliche Bedingungen, Excel-Tabelle der gewünschten Artikel mit präzisen Beschreibungen, Preisinformationen und curricularem Bezug, digital und ausgedruckt.
  3. Der Antrag geht an den Fachberater/die Fachberaterin im LI. In einer knappen schriftlichen Stellungnahme des LIF-Beraters/der Beraterin bestätigt er/sie, dass die Beratung stattfand und der Antrag/die Beschaffung befürwortet wird; anschl. Weiterleitung des Antrags und der Stellungnahme an den Fachreferenten/die Fachreferentin in B 31 (im Amt für Bildung).
  4. Ergänzende Stellungnahme des Fachreferenten/der Fachreferentin (in B 31) zur Rahmenplankonformität der zu beschaffenden Lehr-/Lernmittel.
  5. Weiterleitung des Antrags und der Stellungnahmen an B 31-21 (Leitung MINT-Referat im Amt für Bildung).

Weitere Informationen finden sie in unserer Checkliste Lehrmittelinvestitionsantrag.