Thementage 2011 - Rückblick
Die Schwerpunkte der Schulpolitik in dieser Legislaturperiode lauten: Inklusion umsetzen, Ganztagsschule ausbauen, den Übergang zwischen Schule und Beruf neu gestalten, die Stadtteilschule stärken und die Unterrichtsqualität verbessern. Die Thementage 2011 orientierten sich inhaltlich an diesen Schwerpunkten mit Vorträgen von Prof. Dr. Tenorth, Dr. Wilhelm, Dr. Beutel und Frau Pannier.
Erfahren Sie mehr zu den Inhalten der jeweiligen Vorträge in der Vortragsdokumentation:
Kompetenzorientierter Unterricht - Tautologie oder innovative Zäsur? Inhalt: Vor dem Hintergrund des Versuchs, die Begriffe „Kompetenz“ und „kompetenzorientierter Unterricht“ zu klären und zu präzisieren, wird im Vortrag diskutiert, welche didaktischen, methodischen und operativen Konsequenzen mit diesem Konzept sinnvoller Weise zu verbinden sind, wieweit sich solche Konzepte von bekannten Konzepten und Praktiken zumal des gymnasialen Lernens unterscheiden, wo sie Verwirrung stiften und wo sie neue Anstrengungen inspirieren und ermutigen. |
Inklusion - wie geht das? |
Mehr als Noten: Leistungsbeurteilung als Lernbegleitung und Förderung Inhalt: Leistungsbeurteilung ist mehr als Notengebung. Pädagogische Leistungsbeurteilung in der Schule sollte ein dialogisches Verhältnis mit den Lernenden begründen, sie an der Reflexion der Prozesse des Lernens sowie der Dokumentation und Einschätzung beteiligen. Hierfür spielen die während des Lernens genutzten Rückmeldungsverfahren und Zeugnisformen sowie deren Vergabe selbst eine wichtige Rolle. In dem Vortrag werden Beispiele von Best Practice an Schulen des Deutschen Schulpreises aufgegriffen und im Kontext des Aufbaus einer demokratieförderlichen Schul- und Unterrichtskultur diskutiert. |
Was Jugendliche brauchen - und wie Schule ihre Entwicklung fördern kann. Inhalt: Wie geht es den Jugendlichen in Deutschland und wie ist ihr Verhältnis zur Schule? Was beschäftigt sie, und was tun sie am liebsten? Und wie hängen diese Vorlieben mit einer gesunden, positiven Entwicklung zusammen? Der Vortag greift diese Fragen auf und möchte einen Einblick in die Lebens- und Erfahrungswelt von Jugendlichen geben. Dabei werden wissenschaftliche Ergebnisse mit der Praxissicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer verknüpft. Zum einen besteht so die Gelegenheit, die Perspektive der Schülerinnen und Schüler genauer kennenzulernen – und auch Gemeinsamkeiten mit der eigenen Jugendzeit (wieder) zu entdecken. Zum anderen werden konkrete Anregungen entwickelt, wie Schulen eine positive Entwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler unterstützen können. |
