Herkunftssprachlicher Unterricht

Das sichere Beherrschen der Mutter- oder Erstsprache ist nicht nur ein Wert an sich, sondern auch beim Erlernen jeder weiteren Sprache hilfreich.

Herkunftssprachlicher Unterricht

Herkunftssprachlicher UnterrichtEinen Überblick über die aktuellen Forschungsangebote zu diesem Themenbereich gibt das Gutachten „Spracherwerb zweisprachig aufwachsender Kinder und Jugendlicher.

In Hamburg gibt es für Kinder mit nicht-deutscher Herkunft zahlreiche Unterrichtsangebote, deren Umsetzung an den Schulen vom Landesinstitut begleitet wird. 

Fortbildungsangebote

Hamburger Lehrkräfte, die herkunftssprachlichen Unterricht erteilen, haben eine 30-stündige Fortbildungsverpflichtung. In jedem Schuljahr werden zu diesem Themenbereich 5 Seminarreihen angeboten.
(Download: Neues Aufgabenprofil für herkunftssprachliche Lehrkräfte)

Herkunftssprachlichen Unterricht findet an Hamburger Schulen in den Sprachen Türkisch - Russisch - Polnisch - Bosnisch - Farsi - Albanisch und Dari statt. Anhand konkreter Themen und in Anlehnung an den „Rahmenplan herkunftssprachlicher Unterricht“  (Siehe Downloads) geht es um die inhaltliche und methodische Weiterentwicklung des Unterrichts im Grundschulbereich oder in der Sekundarstufe I und II.

Zusätzlich kann auch die „Richtlinie zur Bewertung der Leistungen im herkunftssprachlichen Unterricht“ als Orientierung genutzt werden. Angebote für Lehrkräfte der Sekundarstufe I beziehen parallel dazu verstärkt die „Richtlinie für die Durchführung der Sprachfeststellungsprüfung“ mit ein.  
(Download: Regelungen im herkunftssprachlichen Unterricht)

Gemeinsamer Fortbildungsschwerpunkt für alle Stufen und Sprachen ist die Entwicklung der Lese- und Schreibkompetenz in der Herkunftssprache.

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