Allgemeine Informationen zum Projekt

 

Modellprojekt schulische Begabtenförderung, Beratungsstelle besondere Begabungen, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

Seit 2013 wird an Hamburger Schulen das Aktionsprogramm zur Begabtenförderung umgesetzt. In diesem Rahmen wurden u. a. am Landesinstitut neue Fortbildungsangebote entwickelt und den Hamburger Lehrkräften angeboten. Viele Schulen haben intensiv an der Entwicklung schulinterner Konzepte und Fördermaßnahmen zur Begabtenförderung gearbeitet. (vgl. Drucksache DrS 21/4659 vom 31. Mai 2016 und www.li.hamburg.de/begabung).

Am 10. November 2016 wurde eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern beschlossen, die zum Ziel hat, die individuelle Förderung für leistungsstarke und potentiell leistungsstarke Schülerinnen und Schüler in heterogenen Lerngruppen zu optimieren.

Mit dem neuen Projekt „Begabungspiloten“ möchte die Behörde für Schule und Berufsbildung in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung einerseits die Bund-Länder-Initiative umsetzen und andererseits die Weiterentwicklung der Hamburger Maßnahmen und Konzepte aus dem Aktionsprogramm zur Begabtenförderung vorantreiben.

An dem Projekt können sich insgesamt 12 Schulen beteiligen: sechs Grundschulen und je drei Gymnasien und Stadtteilschulen.

Das Projekt wird im Schuljahr 2017/18 beginnen und in zwei jeweils fünfjährigen Phasen bis zum Schuljahr 2026/27 fortlaufen.

In den ersten 5 Jahren (1. Phase des Projektes) werden die teilnehmenden Schulen an vorgegebenen Schwerpunkten arbeiten:

  • leistungs- und begabungsförderliche Schul- und Unterrichtsentwicklung
  • Stärkung der Professionalität der Förderung und Beratung und
  • Verbesserung der Angebote für leistungsstarke und begabte Schülerinnen und Schüler.

Die Realisierung dieser Schwerpunkte erfolgt in drei verpflichtenden Modulen, die den Modulen der Bund-Länder-Initiative entsprechen; zusätzlich kann auch ein ergänzendes (fakultatives) Modul beansprucht werden (s. die Projektbeschreibung in der Anlage). Dabei sieht das Konzept in Hamburg vor, dass mit dem Modul „Fordern und Fördern außerhalb des Regelunterricht“ begonnen wird: Alle teilnehmenden Schulen werden dazu angeleitet, bereits im Schuljahr 2017/18 mit außerschulischen Expertinnen und Experten ein schuleigenes Enrichmentangebot zu entwickeln. Die Schulen werden dabei aus extern finanzierten Kursangeboten wählen können.

In den darauffolgenden 5 Jahren (2. Phase des Projektes, ab dem Schuljahr 2022/23) werden sich die erfolgreichen Schulen aus der ersten Phase zu Kompetenzzentren für die Begabtenförderung entwickeln. Diese werden in das Hamburger Netzwerk der Hospitationsschulen aufgenommen und weitere Schulen in Hamburg informieren bzw. beraten. Das Landesinstitut wird zugleich das Fachwissen und die Erfahrungen der teilnehmenden Schulen aus der ersten Projektphase allen Schulen in zentralen und schulinternen Fortbildungen zur Verfügung stellen.

Durch die Teilnahme an dem Projekt verpflichten sich die Schulen zur Umsetzung der inhaltlichen und strukturellen Elemente des Projektes in beiden Phasen.

Kontakt:

Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren
Dr. Mark Hamprecht
Behörde für Schule und Berufsbildung, B5 - G2
Tel. 040-42863-3375
mark.hamprecht@bsb.hamburg.de 

Bei inhaltlichen Fragen zu dem Projekt
Jan Kwietniewski
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, LIF 26
Beratungsstelle besondere Begabungen
Tel. 428 842 207
Jan.Kwietniewski@li-hamburg.de

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