21.02.2012: "Kritische Freunde" begutachten Landesinstitut

Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) lässt sich begutachten – zum ersten Mal in der Geschichte dieser Einrichtung: Zum Auftakt des Verfahrens hatte das LI dazu am 21. Februar 2012 elf renommierte Expertinnen und Experten aus den Bereichen Schule, Wissenschaft, Bildungspolitik sowie Aus- und Fortbildung aus ganz Deutschland und der Schweiz eingeladen.
Diese "Kritischen Freunde" werden nun im Laufe der kommenden Monate unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Oelkers (Universität Zürich) das LI begutachten und schließlich Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Landesinstituts vorlegen.

21.02.2012: "Kritische Freunde" begutachten Landesinstitut

21.02.2012: Kritische Freunde begutachten Landesinstitut ArtikelbildZiel des "Peer-Review-Verfahrens" ist es, den Entwicklungsstand des Landesinstituts zu sichten und Empfehlungen für die langfristige Weiterarbeit bis zum Jahr 2020 zu erhalten. Um "überdauernde institutionelle Formen für Bildung zu kreieren und kurzlebige Trends und Moden zu vermeiden", hat der neue Direktor des Landesinstituts, Prof. Dr. Josef Keuffer, die Begutachtung gleich nach seinem Amtsantritt im März 2011 initiiert.

Das mit der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) abgestimmte Verfahren bietet dem Landesinstitut die Möglichkeit, über Kernaufgaben, Strukturen und Organisationsformen zusammen mit erfahrenen Expertinnen und Experten nachzudenken. Im Juni werden die elf Fachleute die Begutachtung fortsetzen.
Sie werden dabei an mehreren Tagen Veranstaltungen und Beratungen des Landesinstituts besuchen sowie mit Lehrkräften, Schulleitungen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesinstituts sprechen. Im Oktober 2012 will die Kommission ihren schriftlichen Abschlussbericht mit Empfehlungen für die Aufgabenbereiche Ausbildung, Fortbildung, Beratung, Prävention und Intervention vorlegen.

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