Verbraucherzentrale Hamburg unterstützt vier Schulen auf dem Weg zur Verbraucherschule

Verbraucherbildung für Hamburger Schülerinnen und Schüler

09.03.2016 - Die Verbraucherzentrale Hamburg begleitet vier Schulen dabei, Verbraucherbildung in Unterricht und Schulalltag zu integrieren. Darin wird sie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz unterstützt. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung von Konsum- und Alltagskompetenzen in den Bereichen Ernährung, Gesundheit, Finanzen, Verbraucherrecht, Medien und nachhaltiger Konsum. Die Schülerinnen und Schüler sollen so besser auf ihr Alltagsleben vorbereitet werden.

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In Workshops sollen die Kinder und Jugendlichen lernen, wozu man ein Girokonto benötigt, welche Versicherungen wichtig sind und wie man Kostenfallen bei Verträgen erkennt und meidet. Zusätzlich finden Informationsveranstaltungen für Eltern und Fortbildungen für Lehrkräfte statt.

Mit dem Albrecht-Thaer-Gymnasium (Stellingen), der Stadtteilschule Stellingen, der Grundschule Molkenbuhrstraße (Stellingen) und der Erich-Kästner-Schule in Farmsen als Partnerschulen sind alle Schulformen vertreten. „Die regionale Nähe der beteiligten Schulen vereinfacht die Zusammenarbeit und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Kooperationen untereinander“, erklärt Bettina Ramos von der Verbraucherzentrale Hamburg. Sie wünscht sich, dass auch andere Schulen in Hamburg die Aktivitäten zum Anlass nehmen, um praktische Verbraucherbildung im Schulalltag umzusetzen.


Verbraucherbildung als fester Bestandteil des Unterrichts

Die beteiligten Schulen freuen sich über die Möglichkeit, auf unabhängiges und aktuelles Expertenwissen der Verbraucherzentrale zurückgreifen zu können. Jede Schule kann für sich erproben, wie es am besten gelingt, Verbraucherbildung als festen Unterrichtsbestandteil zu etablieren.

Die Behörde für Schule und Berufsbildung unterstützt das Projekt. „Um fit für den Alltag zu werden, brauchen Schülerinnen und Schüler auch fundierte Kompetenzen in den Bereichen Konsum, Geld, Medien, Umwelt und Ernährung. Verbraucherbildung in der Schule schafft Wissen fürs Leben. Das neue Programm schafft dafür gute Voraussetzungen“, so Schulsenator Ties Rabe.

Das zweijährige Projekt wird bis Ende 2017 durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz gefördert, die das Modellvorhaben „Verbraucherschule“ mit mehreren Projekten bereits seit 2013 unterstützt. „Wir sind der Meinung, dass Kinder und Jugendliche so früh wie möglich und unabhängig von den Interessen Dritter auf den Konsumalltag vorbereitet werden müssen. Verbraucherschulen unterstützen junge Menschen dabei, kritische und selbstverantwortliche Verbraucherinnen und Verbraucher zu werden“, erklärt die Geschäftsführerin der Stiftung, Dr. Melanie Weber-Moritz.

Weitere Kooperationspartner sind das Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) sowie die Stiftung Warentest. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de. In Kürze können sich interessierte Schulen und andere Bildungseinrichtungen hier über die Angebote im Bereich Verbraucherbildung informieren.

Für Rückfragen der Medien:
Behörde für Schule und Berufsbildung
Peter Albrecht, Pressesprecher
Tel. (040) 4 28 63 – 2003
E-Mail: peter.albrecht@bsb.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bsb