Die Zukunft der Erinnerung in Hamburg

12.09.2015 - Am ehemaligen Hannoverschen Bahnhof in der Hamburger HafenCity entsteht ein Gedenkort sowie ein Informations- und Dokumentationszentrum zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten durchgeführten Deportationen. Dies bildet den Ausgangspunkt für didaktisch aufbereitete Vorschläge und Anregungen für den schulischen Unterricht.

Zukunft der Erinnerung in Hamburg: Hannoverscher Bahnhof

vergrößern Titelbild der Handreichung: Entrechtung, Widerstand, Deportationen: Gedenkort Hannoverscher Bahnhof (Bild: Landesinstitut, Körber-Stiftung, KZ-Gedenkstätte Neuengamme) Das vorliegende 72-seitige Heft enthält Informationen und Quellen zu den Themenbereichen Entrechtung, Verfolgung und Deportationen sowie zu Formen des Erinnerns in Hamburg. Es bietet eine Übersicht über die historischen Ereignisse der Verfolgung im lokalen Raum, bettet diese aber in die Gesamtgeschichte der Verfolgung und des Deportationsgeschehens im Nationalsozialismus ein.

Darüber hinaus bietet es Anknüpfungspunkte zur gegenwärtigen Auseinandersetzung mit Fragen der Erinnerungskultur in Deutschland und enthält Vorschläge, wie sich Jugendliche kreativ einbringen können. Das Materialheft ermöglicht es Lehrkräften
auf diese Weise, anhand lokaler Beispiele neue Wege der inhaltlichen Vermittlung des Nationalsozialismus zu beschreiten.

Herausgegeben von der Körber-Stiftung, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Hamburg 2015

Weitere Informationen und Materialien:
http://hannoverscher-bahnhof.hamburg.de

Weitere Informationen, Heftbestellung
Dr. Helge Schröder
E-Mail: helge.schroeder@li-hamburg.de

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