Raub oder Erpressung
Handlungsempfehlungen / Checkliste
Sofortmaßnahmen
- Einschreiten der Lehrkräfte oder Notruf Polizei (110), ggf. Sicherstellung der geraubten Gegenstände, Konfrontation des Täters mit seiner Tat, Schutz des Opfers sicherstellen
- Sofortige Information über Raub oder Erpressung an Schulleitung, Klassenführung und ggf. Polizei (zuständige Polizeiwache oder - bei Gefahr im Verzug - Tel. 110),
- Information der Sorgeberechtigten (Opfer, Täter/innen),
- Grenzziehung durch SL gegenüber Täter/in, evtl. Suspendierung der Täter/-innen
Einschalten wichtiger Institutionen
- Information der Sorgeberechtigten (der / des Tatverdächtigen, der / des Betroffenen)
- Meldung des Vorfalls durch den Meldebogen (Schulaufsicht, Rebus bzw. BZBS -Beratungszentrum berufliche Schulen- und BSG – Li)
Erzieherische und Ordnungsmaßnahmen
- Bearbeitung des Vorfalls in der Schulgemeinschaft (Klasse, Elternbrief, usw.),
- Einleitung von schulischen Ordnungsmaßnahmen (Dokumentation, Anhörungen, Klassenkonferenz usw.).
Entscheidungen und Rückkehr in den Alltag
- Entscheidung über Ordnungsmaßnahmen:
- à Aspekte: Vorsätzlichkeit der Tat, Reue der Täter/-innen
- à zusätzliche pädagogische Auflage (Klassenkonferenz), - Ggf. Integration und Unterstützung des Opfers in den ersten Tagen nach der Tat,
- Anbahnung eines Täter-Opfer-Gesprächs, Integration und fachliche Begleitung der Täter (in alter oder neuer Schule)
Kontakt
Beratungsstelle Gewaltprävention
Hohe Weide 16
20259 Hamburg
Tel.: (040) 4 28 842 - 930
Fax: (040) 4 28 842 - 901
E-Mail: gewaltpraevention@li-hamburg.de
