Radikalisierungen in Schule erkennen/ verstehen/ handeln 

Ob religiös begründet oder rechtsmotiviert: Radikalisierung ist ein sozialer Prozess, dem oftmals ein Gefühl von Entfremdung von Gesellschaft, Familie, Freunden und Schule vorausgeht. Die Schulen stehen durch religiös und / oder politisch begründete Radikalisierungstendenzen vor großen Herausforderungen.

Strategische Schul- und Unterrichtsentwicklung, LI Hamburg


vergrößern MDF (Bild: LI) Dabei sind wir in der Schule mit einem breiten Verhaltensspektrum konfrontiert: Von konfrontativer Religionsbekundung, über pubertäre Provokation bis hin zu extremistischer Propaganda und Rekrutierung. Ausgangspunkt für diese Tagung ist der durch die Medien bekannt gewordene Fall von Florent aus St. Pauli. Mit 14 gerät er in salafistische Kreise, mit 17, im Mai 2015, schließt er sich dem IS in Syrien an. Zwei Monate später ist er tot – ein Schüler aus Hamburg! Durch seine vom Verfassungsschutz veröffentlichten Audiobotschaften erlangte der Fall bundesweite Aufmerksamkeit. Wir wollen mit den Gästen auf dem Podium versuchen die Geschichte von Florent und allen Beteiligten zu rekonstruieren um daraus mögliche Handlungsoptionen zur Diskussion zu stellen.

Weitere Informationen zum Programm, zur Anmeldung sowie organisatorische Hinweise finden Sie im Download am Ende der Seite. 


Anmeldung

Sie melden sich verbindlich zu der Tagung am 24. + 25.11.2017 „Radikalisierungen in Schule erkennen / verstehen / handeln - Zwischen Prävention und Intervention - aus Fehlern lernen!“ unter der Veranstaltungs-Nr.: 1714D1207  über das Teilnehmer-InformationsSystem (TIS) des Landesinstituts an.

Anmeldeschluss ist Freitag, der 10. November 2017
https://tis.li-hamburg.de

Downloads