Digitaler Wandel und inklusive Bildung?

Bericht viertes LI-Forum „Dialog mit der Wissenschaft“
Beispiele aus Forschung und Praxis

Digitaler Wandel und inklusive Bildung?

vergrößern Digitaler Wandel und inklusive Bildung? Screenschot (Bild: Leitung Referat Sprachen (LIF11))

Das LI-Forum „Dialog mit der Wissenschaft“ beschäftigte sich am 25.10. mit der Frage, unter welchen Bedingungen inklusive Bildung durch den Einsatz digitaler Medien verwirklicht werden kann.

Inklusive Bildung ist politisches und pädagogisches Ziel.

Gemeint ist damit das Recht von Kindern und Jugendlichen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf, allgemeine Schulen zu besuchen. Neben diesem engen Begriff hat sich der weite Inklusionsbegriff durch die UNESCO etabliert. Er schließt alle Menschen mit ein: Weder Geschlecht, soziale oder ökonomische Umstände noch besondere Lernbedürfnisse sollen dazu führen, dass ein Mensch die eigenen Potenziale nicht entfalten kann.

Während die Diskussion um die inklusive Bildung derzeit etwas in den Hintergrund getreten ist, lautet das Schlagwort, wenn es um die Bildung geht, Digitalität unter der Formel des „digitalen Wandels“. Beide Themen müssen jedoch zusammen betrachtet werden: Wie können digitale Tools im Rahmen der individuellen Förderung, der Lernförderung oder der sonderpädagogischen Förderung eingesetzt werden? Welche Möglichkeiten der Potenzialentfaltung bieten digitale Medien, beispielsweise für besonders begabte Schüler:innen?

Im Rahmen des LI-Forums „Dialog mit der Wissenschaft“ haben über 60 Teilnehmende mit Impulsgebenden zu folgenden vier Themen diskutiert:

Das LI-Forum „Dialog mit der Wissenschaft“ ist eine Kooperation zwischen dem Landesinstitut und der Fakultät für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg [https://www.ew.uni-hamburg.de/]. Es findet zweimal im Jahr statt.

 

Bente Gießelmann (Uni HH), Hendrik Stammermann (LI Hamburg)