Sicherheit im Chemieunterricht

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den Themen Sicherheitsbestimmungen, Chemikalienverwaltung, Entsorgung und FAQ "Sicherheit in der Chemie".

Sicherheit im Chemieunterricht

Im naturwissenschaftlichen Unterricht müssen die Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht (RISU) erfüllt werden. Diese reichen von Vorgaben zur Sicherung der Fachräume, Einrichtungen und Geräte über Verhaltensregeln bis hin zu Vorschriften zu Tätigkeiten mit Gefahrstoffen und ihre Entsorgung.

Regelmäßig werden vom Arbeitsbereich Chemie Fortbildungen zu diesem Thema angeboten. Die genauen Termine entnehmen sie bitte dem aktuellen LI-Programmheft oder dem TeilnehmerInformationsSystem des Landesinstituts (TIS)

In Zusammenarbeit mit der Unfallkasse Nord wurde ein Musterformular für die obligatorisch zu erstellenden Gefährdungsbeurteilungen bei Versuchen mit Gefahrstoffen erstellt: 

Für spezielle Fragen können sie sich auch an die Unfallkasse Nord wenden. Diese Institution bietet zudem für Schulen Fortbildungsseminare an.

Quellen und Publikationen zum Thema Sicherheit


Chemikalienverwaltung

Alle Gefahrstoffe müssen in einem Gefahrstoffverzeichnis geführt werden. Laut TRGS 400 „Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen sind im Gefahrstoffverzeichnis mindestens folgende Angaben erforderlich:

  • Bezeichnung des Gefahrstoffes
  • Einstufung des Gefahrstoffes
  • Menge des Gefahrstoffes
  • betroffene Arbeitsbereiche.

Mit Hilfe von Gefahrstoffverwaltungsprogrammen wie z. B. CLAKS, D-GISS, CheMac-Win oder DEGINTU können wesentliche Änderungen leicht fortgeschrieben werden.

Entsorgung

Die Menge des Gefahrstoffabfalls in der Schule sollte so gering wie möglich sein. Es ist immer zu prüfen, ob bestimmte umweltgefährdende und toxische Stoffe nicht durch weniger risikoreiche Substanzen ersetzbar sind. Die Lagerung der Abfälle muss in geeigneten Behältern erfolgen. Sind diese voll oder sollen Gefahrstoffe entsorgt werden, muss der Entsorgungsberechtigte kontaktiert werden. In Hamburg übernimmt zurzeit die Firma Otto Dörner diese Aufgabe.

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