Das LI

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Tag des offenen Denkmals: Geschichte trifft Performance

Am 14. September 2025 öffnete das LI beim bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ zum ersten Mal der Öffentlichkeit seine Türen. Rund 300 Gäste folgten der Einladung in den Fritz-Schumacher-Bau und nahmen teil an dem vielfältigen Programm.

Anlässlich des Jubiläumsjahres veranstaltete das LI unter der künstlerischen Leitung von Christopher Loy am Tag des offenen Denkmals ein performatives Symposium für alle Besucherinnen und Besucher. Zu den Gästen zählten Staatsrätin Michaela Peponis, Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack sowie Sascha Tigges als Institutsaufsicht. Als Ehrengäste begrüßte Heinz Grasmück, Direktor des LI, zudem Anette Biesek, Eva-Maria Butke und Nina Kamp. Sie hatten sich beim Ideen-Wettbewerb mit kreativen Vorschlägen zur Umbenennung des LI eingebracht und wurden am Tag des offenen Denkmals als Gewinnerinnen gewürdigt.

Der Ort als Denkmal

Ein Teil des heutigen Landesinstituts ist in dem von Fritz Schumacher entworfenen und 1911–1914 als Lehrerinnenseminar errichteten Gebäude an der Hohen Weide 16 untergebracht – ein frühes Beispiel für reformorientierte Bildungsarchitektur. Der Bau, geprägt von einem abgewalmten Dach mit kupferumkleidetem Türmchen und der über zwei Stockwerke reichenden Aula mit Empore, wurde 1929–1931 in die Felix-Dahn-Straße hinein erweitert. Das LI öffnet sich anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums allen Besuchenden als lebendiger Lernort.

Performatives Symposium 

Angelehnt an das Leitmotiv „Lehren und Lernen“ erprobte das LI eine ästhetische Perspektive auf Wissen und dessen Entstehung. In einem von der Künstlerperson Christopher Loy geleiteten performativen Symposium, mit Live-Performances, Videobeiträgen und einer interaktiven Skulptur von Daniel Pietschmann waren die Besuchenden eingeladen, ihren eigenen Einfluss auf Geschichte und Wissensbildung sinnlich zu erfahren und zu hinterfragen. Die Aufgaben und die Mitarbeitenden sowie die Geschichte und das Gebäude wurden in der Aula der Felix-Dahn-Straße als multimediale Komposition porträtiert. Die Künstler:innen präsentierten eine Installation, die unter Mitwirkung aller LI-Mitarbeitenden in vorherigen Workshops erarbeitet worden war. 

Einen Eindruck vom Symposium können Sie hier im Trailer gewinnen: 100 Jahre LI_Performatives Symposium mit Christopher Loy. Das künstlerische Programm steht Ihnen außerdem in der rechten Spalte zum Download zur Verfügung. 

Weiteres Programm

Begleitend zum durchgehenden Symposium von 11 bis 19 Uhr fanden auch die interaktiven Rundgänge mit Franziska Windolf, die Führungen durch den Fritz-Schumacher-Bau mit Ilga Nelles sowie die filmischen Beiträge und Installationen im Filmraum großen Zuspruch. Beachten Sie auch hier die künstlerlischen Programmhinweise in der rechten Spalte für weitere Informationen.

Bild zum Tag des offenen Denkmals in Hamburg vom 12.-14. September 2025
© Stiftung Denkmalpflege Hamburg


Der Tag des offenen Denkmals wird koordiniert von der Stiftung Denkmalpflege: denkmalstiftung.de.