Diversity-Training für Schulteams der Sekundarstufe (DIVE-IN)

Schulen in einer Gesellschaft, in der Vielfalt mittlerweile normal ist, müssen ihre Strukturen an die gesellschaftlichen Realitäten anpassen, indem sie u. a. ihr pädagogisches Personal auf einen professionellen Umgang mit einer vielfältigen Schülerschaft vorbereiten. Somit kann ein Beitrag geleistet werden, um Diskriminierungen abzubauen und Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer zu stärken.

Diversity-Training für Schulteams der Sekundarstufe (DIVE-IN)

AKTUELLES

SAVE THE DATE!

Am 28./29.10.2022  bieten wir für alle Teilnehmenden vergangener DIVE-IN/IKK Qualifizierungen in Zusammenarbeit mit dem ikm Auffrischungsseminare an, in denen neue Übungen zu drei Themenbereichen vorgestellt und erprobt werden. Anmeldungen sind hier ab sofort über TIS möglich.


HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Seit 2007 bieten die Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung (BIE) am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg (LI) und das Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm) einmal im Schuljahr die Qualifizierungsmaßnahme DIVE-IN für pädagogische Fachkräfte im Bereich Diversity-Kompetenzen und vorurteilsbewusste Pädagogik an.
Die Anti-Bias-Qualifizierung unterstützt die diversitätsbewusste Öffnung von Schule und trägt zu einem besseren Klassen- und Schulklima bei. Als Instrument der Schulentwicklung wird sie damit den aktuellen Anforderungen und Bedürfnissen einer modernen Bildungseinrichtung gerecht. Jugendliche, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Schulleitungen berichten von der Stärkung der Beziehungen, dem Vertrauen und der Dialogfähigkeit untereinander sowie dem Abbau diskriminierender
Verhaltensweisen und Strukturen im schulischen Kontext durch DIVE-IN.

In der 40-stündigen Qualifizierung durchlaufen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  Übungen des Diversity-Trainings, reflektieren hierbei ihre Haltung und erproben sich als Trainerinnen und Trainer. Zum Schluss erarbeiten sie ein Konzept für ihre jeweilige Schule, so dass sie das Training mit ihren Schülerinnen und Schüler umsetzen können. Nach der Qualifizierung werden  die Schulen weiter begleitet, um die Teilnehmenden in dem Prozess der Implementierung in der Schule zu unterstützen. Somit kann ein Beitrag zu einer diskriminierungssensiblen und diversitätsorientieren Schulentwicklung geleistet werden.

VIDEOS

In den ersten Jahren wurden die Qualifizierung als „Interkulturelles Kompetenztraining  (IKK) bezeichnet. In dieser Zeit wurden die beiden Filme erstellt.


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