Informationen für Eltern

Liebe Eltern,

Informationen für Eltern

das Stadtbild Hamburgs wird durch die christlichen Kirchen mit ihren spitzen, hohen Türmen geprägt. Aber auch die Orte anderer Religionen - Moscheen, Synagogen, Tempel usw. und andere - erlangen in unserer zunehmend multikulturellen Gesellschaft mehr Bedeutung und wecken großes Interesse aller Hamburger. 

In allen religiösen Orten kommen Menschen zusammen, dienen dazu, dass in ihnen Menschen zusammen kommen, um miteinander zu beten oder zu meditieren. Sie lassen sich hier ihre Heiligen Schriften deuten und gedenken der Menschen und Ereignisse aus der Geschichte ihrer Religion. Wöchentlich und an religiösen Feiertagen werden „Gottesdienste“ gefeiert.

Die Gebäude, besonders wenn es sich um ältere handelt, spiegeln durch ihre Architektur und Ausstattungsgegenstände häufig die Geschichte unserer Stadt wieder. Und in vielen Stadtteilen und für viele Religionsgemeinschaften bilden die religiösen Orte auch ein soziales und kulturelles Zentrum.

Für Kinder, ob sie einer Religionsgemeinschaft angehören oder nicht, sind die Orte der Religionen spannende Lernorte außerhalb des Klassenzimmers, in denen sie ganz konkret etwas über die jeweilige Religion erfahren können.

Der Rahmenplan für den Religionsunterricht sieht den Besuch von mindestens zwei religiösen Lernorten vor. Neben der christlichen Kirche kann das eine Moschee, die Synagoge, ein buddhistischer oder hinduistischer Tempel oder der Versammlungsort der Aleviten sein.                                                              

Die Kinder sollen erfahren, was die jeweilig besuchte Religionsgemeinschaft ausmacht, welche Feste sie feiert und wie sich ihre Eigenart in ihrem Versammlungsort widerspiegelt. Da dieser Besuch im Rahmen des Schulunterrichts geschieht, ist sichergestellt, dass es bei der Erkundung nicht um religiöse Unterweisung oder Mission geht. Auch muss kein Kind dort beten oder andere religiöse Handlungen vollziehen.

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