Ökotarium

Sie lesen den Originaltext

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in leichte Sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in leichter Sprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in Gebärden­sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in Gebärdensprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Gewässerökologische Untersuchungen am Teichbiotop

Sekundarstufe II

VA-Beschreibung / Lernziel

Ausgehend von der Fragestellung „Wie lässt sich die Qualität eines Gewässers bestimmen?“ erarbeiten sich die Schüler:innen in dieser Veranstaltung grundlegende Methoden der Gewässerökologie. Sie führen eigenständig biologische und chemische Untersuchungen durch, erfassen abiotische und biotische Faktoren und werten ihre Ergebnisse im Hinblick auf die Gewässergüte aus. Dabei entwickeln sie ein Verständnis für komplexe ökologische Zusammenhänge und reflektieren Einflüsse menschlichen Handelns auf aquatische Ökosysteme.

Übersicht

Lernort

Ökotarium

Dauer

3 Std.

Zeitraum

März – Oktober

Zielgruppe/Schulart

Klasse 10–13, STS Gym

TN-Zahl

max. 30

Kosten

Für Hamburger Schulen ist
dieses Angebot kostenfrei.

Organisatorische Hinweise:

Für die Arbeit am Teich werden Gummistiefel bzw. robustes Schuhwerk benötigt.

Kontakt

Tel: (040) 42 88 42-950, E-Mail: oekotarium@li.hamburg.de

Inhaltliche Einordnung

  • Erfassung und Analyse biotischer und abiotischer Faktoren in einem Gewässer
  • Zusammenhang von Biotop und Biozönose
  • Qualitative und quantitative Erfassung von Arten als Indikatoren für Gewässergüte
  • Bestimmung chemischer Parameter (z. B. Sauerstoffgehalt, Temperatur)
  • Bewertung ökologischer Zustände und anthropogener Einflüsse auf Gewässer

Fächer

Biologie, ggf. Chemie

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler…

  • führen eigenständig biologische und chemische Untersuchungen durch und wenden fachspezifische Methoden an.
  • erheben, protokollieren und analysieren Daten unter Nutzung geeigneter Verfahren.
  • werten Untersuchungsergebnisse im Hinblick auf ökologische Fragestellungen aus.
  • modellieren Zusammenhänge zwischen Umweltfaktoren und Artenzusammensetzung.
  • bewerten Eingriffe des Menschen in Ökosysteme und reflektieren nachhaltige Handlungsoptionen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Die Schüler:innen analysieren die Bedeutung von Gewässern als Lebensräume und reflektieren Einflüsse menschlichen Handelns sowie Möglichkeiten zu deren Schutz und nachhaltiger Nutzung.

SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz

SDG 14 – Leben unter Wasser

Leben und Lernen in einer digital geprägten Welt

Einsatz digitaler Messwerterfassung, Auswertung mit digitalen Endgeräten sowie begleitende LMS-Nutzung

Aufgabengebiete

Umwelterziehung

Konkretisierung der Inhalte und Methoden

  • Untersuchungen an einem Teich durch und nutzen dabei Untersuchungskoffer, Kescher sowie mikroskopische Verfahren.
  • Sie erfassen abiotische Faktoren wie Temperatur und Sauerstoffgehalt und erstellen ein vertikales Profil des Gewässers. Parallel dazu bestimmen sie aquatische Organismen und nutzen diese als Bioindikatoren zur Einschätzung der Gewässergüte.
  • Die erhobenen Daten werden dokumentiert, quantitativ und qualitativ ausgewertet und in Beziehung gesetzt. Auf dieser Grundlage leiten die Schüler:innen Aussagen zum ökologischen Zustand des Gewässers ab.
  • Abschließend diskutieren sie ihre Ergebnisse im Kontext ökologischer Zusammenhänge sowie anthropogener Einflüsse und reflektieren Möglichkeiten eines nachhaltigen Umgangs mit Gewässern.