Beutelsbacher Konsens
Der Beutelsbacher Konsens bildet die Grundlage der Demokratiebildung. Er basiert auf drei zentralen Prinzipien: dem Überwältigungsverbot, dem Kontroversitätsgebot und der Schülerorientierung.
Diese Prinzipien gewährleisten, dass Schüler:innen selbstständig urteilen können, ohne dass ihre Meinungsbildung durch die Lehrkraft oder äußere Einflüsse manipuliert wird. Gerade in einer vielfältigen Stadt wie Hamburg ist es von zentraler Bedeutung, diese Grundsätze in der schulischen Praxis umzusetzen.
Unser Fortbildungsangebot: praxisorientierte Unterstützung für Lehrkräfte
Um den Beutelsbacher Konsens erfolgreich in den Unterricht zu integrieren, bietet das Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen speziell zugeschnittene Fortbildungen an:
- Vertiefende Workshops zu den drei Prinzipien des Beutelsbacher Konsenses und deren Umsetzung im Unterricht.
- Praktische Materialien und Unterrichtshilfen, die Lehrkräfte dabei unterstützen, kontroverse Themen unter Beachtung des Konsenses zu behandeln.
- Konkrete Handlungsempfehlungen aus der Publikation „Positioniert euch!“ zur Umsetzung des Kontroversitätsgebots.
- Erfahrungsaustausch und Reflexion mit Kolleg:innen, um bestmögliche Unterrichtspraktiken zu entwickeln.
- Beratung bei Großveranstaltungen
Unser Ziel ist es, Lehrkräfte zu befähigen, politische Bildung im Sinne des Beutelsbacher Konsenses zu gestalten.