Demokratiebildung

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Gremienarbeit

Beteiligung von Schüler:innen im Hamburger Schulalltag stärken

Mitbestimmung gehört zum schulischen Alltag – das ist im Hamburgischen Schulgesetz klar verankert. Schüler:innen haben das Recht, an der Gestaltung des Schullebens mitzuwirken, sei es im Klassenrat, im Schülerrat oder in der Schulkonferenz. Diese Gremien sind keine Nebenschauplätze, sondern zentrale Orte demokratischen Lernens. Hier erleben junge Menschen, dass ihre Stimme zählt – und dass Schule ein Raum ist, in dem sie Verantwortung übernehmen und Veränderungen mitgestalten können.

Damit Beteiligung wirksam wird, braucht es klare Strukturen, Zeiträume und eine Kultur der Wertschätzung. Das Landesinstitut unterstützt Hamburger Schulen dabei mit Fortbildungen für Schülervertreter:innen und Verbindungslehrkräfte, mit Materialien zur Gremienarbeit, mit Schulberatungen sowie durch schulübergreifende Austauschformate und Werkstätten. Dabei greifen wir aktuelle Herausforderungen auf: z. B. wie Mitbestimmung auch in heterogenen Lerngruppen oder unter digitalen Bedingungen gelingen kann.

Die Hamburger Schullandschaft bietet gute Voraussetzungen für gelebte Demokratie. Entscheidend ist, dass Beteiligung nicht nur auf dem Papier steht, sondern im Schulalltag verankert wird. Denn: Wer in der Schule ernsthaft beteiligt wird, lernt, wie Demokratie funktioniert – und wird ermutigt, sich auch über die Schule hinaus gesellschaftlich einzubringen.