Demokratiebildung

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Schulentwicklung

Als Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen unterstützen wir Hamburger Schulen dabei, sich zu lebendigen Orten gelebter Demokratie zu entwickeln.

Demokratische Schulentwicklung verstehen wir als langfristigen Transformationsprozess, der auf Partizipation, Chancengleichheit, Transparenz und Mitbestimmung basiert – und somit zentrale Voraussetzungen für eine demokratische Schulkultur schafft.

Um Schulen auf diesem Weg zu begleiten, bieten wir Fortbildungsformate, Prozessberatungen und Werkstätten an, in denen Schulleitungen, Lehrkräfte, Schüler:innen und weiteres schulisches Personal gemeinsam an der Weiterentwicklung ihrer Schule arbeiten. Dabei legen wir Wert auf Praxisnähe, systemische Perspektiven und die Einbindung aller Beteiligten. Ergänzt wird dieses Angebot durch schulübergreifende Netzwerke, die den Austausch, kollegiale Beratung und gemeinsame Entwicklung fördern.

Demokratische Schulentwicklung: Schule als Ort gelebter Demokratie

Eine demokratische Schule ist mehr als ein Ort des Lernens – sie ist ein Lebensraum, der demokratische Werte vorlebt und aktiv fördert. Hier werden nicht nur Kenntnisse vermittelt, sondern auch Kompetenzen, die junge Menschen befähigen, sich aktiv und verantwortungsbewusst in die Gesellschaft einzubringen. Demokratische Schulentwicklung bedeutet, dass alle Mitglieder der Schulgemeinschaft – Schüler:innen, Lehrkräfte, Eltern und weiteres schulisches Personal – Verantwortung übernehmen und an Entscheidungsprozessen beteiligt werden.

Demokratische Schulentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess, der Schulen als zentrale Bildungsorte des Demokratielernens transformieren soll. Neben den klassischen Elementen wie Partizipation, Transparenz, Chancengleichheit und Mitbestimmung müssen aktuelle Herausforderungen wie die digitale Transformation und die politische Polarisierung adressiert werden. Demokratiebildung im Schulalltag ist nur möglich, wenn alle Beteiligten – von Schüler:innen über Lehrkräfte bis hin zu externen Partner:innen – gemeinsam Verantwortung für den Transformationsprozess übernehmen.

Zentrale Prinzipien der demokratischen Schulentwicklung

  • Partizipation: Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft erhalten echte Mitspracherechte und Möglichkeiten zur Mitgestaltung.
  • Transparenz: Entscheidungsprozesse und Schulstrukturen sind offen und nachvollziehbar.
  • Chancengleichheit: Alle Schüler:innen haben die Möglichkeit, sich einzubringen und ihre Interessen zu vertreten.
  • Mitbestimmung: Gremien wie Schülerparlamente oder Schulkonferenzen werden gefördert und ernst genommen.