Tipps zum Besuch Hamburger Gedenkstätten
Was passt zu Ihrer Klasse?
Die Hamburger Gedenkstättenlandschaft ermöglicht für Schulklassen eine Vielfalt authentischer Orte der Reflektion. Orte, bei denen nicht nur das Lernen aus der Geschichte, sondern auch Fragen und Lösungen für eine gemeinsame Zukunft angegangen werden können.
Alle Schülerinnen und Schüler Hamburgs sollen im Laufe ihrer Schullaufbahn mindestens einmal eine Gedenkstätte besucht haben, in der an das Unrecht des Nationalsozialismus erinnert wird. Darüber hinaus gibt es in Hamburg auch zu Themen wie dem Kolonialismus und weiteren Bildungsplanthemen Lernorte und Gedenkstätten.
„Es muss nicht immer nur die zweistündige Führung sein!“
Einige Gedenkstätten bieten jugendgerechte und vielfältige Projektworkshops an, sodass Schüler:innen auch selbst ihren Lerngegenstand auswählen können. Dies ist vor allem bei Gedenkstätten zu Themen wie Diktatur und Menschenrechten nur konsequent. Demokratie zu lehren ist sicherlich eine Sache, doch sie selbst zu erleben erhöht die Selbstwirksamkeit.
Im Folgenden finden Sie Informationen zu Gedenkstätten und Hinweise zur unterrichtlichen Umsetzung.
Übersicht von Gedenkstätten
Gedenkstätten Hamburg
Außerschulische Lernorte 2025: Gedenkorte, Tatorte, Lernorte
Außerdem
Israelitische Töchterschule
Tansania Park in Jenfeld
Ramazan Avcı - Rechte Gewalt in Hamburg
Auch wenn der Besuch von Stolpersteinen kein Gedenkstättenbesuch ist, eignet sich dieser aber doch zur Ergänzung und zur biografiebasierten Arbeit im Nahraum der Schule: Stolpersteine Hamburg, vgl. auch Audiowalk Stolpersteine der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
Materialien zu einem Gedenkstättenbesuch
Fallstricke und Leitfaden zum Besuch einer Gedenkstätte
bpb: Besuch einer Gedenkstätte / Geschichte begreifen
confronting memories: Hinweise-fur-den-Besuch-von-Gedenkstatten.pdfUnterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung eines NS-Gedenkstättenbesuchs
zwischentoene, hrsg. Von Leibniz-Institut für Bildungsmedien und Georg-Eckert-Institut, Braunschweig: Bedeutung und Wirkung von NS-Gedenkstätten. Vor- und Nachbereitung einer Exkursion (für 9./10. Klasse)
Hinweis: Selbst wenn das Unterrichtsmaterial zur Vor- und Nachbereitung nicht genutzt wird, sind die enthaltenden Hintergrundinformationen zur Gedenkstättendidaktik für Lehrkräfte sehr hilfreich!
Material zur Vor- und Nachbereitung eines Besuchs in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
- KZ-Gedenkstätte Neuengamme: Vor- und Nachbereitung des Besuchs
- hlz - Zeitschrift der GEW Hamburg: »Warum haben die das gemacht?« Welche Fragen zum Thema ›Täterschaft‹ bewegen Schüler*innen während pädagogischer Veranstaltungen an der KZ-Gedenkstätte Neuengamme? Ein Interview mit Marco Kühnert, S. 29-33.
- LI Hamburg: (Unterrichts)Materialien für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit
- Projekt mit Unterrichtsmaterial: #WaswillstDutun?Hinweis: Online-Ausstellung mit Unterrichtsmaterialien zum Thema: „21 Menschen mit ganz unterschiedlichen Familiengeschichten während der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs“. Die Bildungsmaterialien ermöglichen eine vertiefte thematische Auseinandersetzung und sind in Kombination mit einem Gedenkstättenbesuch in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme nutzbar.
- Spielfilmtipp zur Gedenkstätte Neuengamme: Das Heimweh des Walerjan Wróbel (1991): Spielfilm, der auf historischen Tatsachen beruht und das Leben eines 17-jährigen polnischen Zwangsarbeiters in Neuengamme nachzeichnet. Angefertigte Zeichnungen des Jungen kommen im Film vor und können später als Originaldomument in der Ausstellung in der Gedenkstätte betrachtet werden. Kostenloser Streaming-Link für Lehrkräfte über die Schulmediathek Hamburg.
- Weiterführendes Material mit didaktischen Hintergrundinformationen für Lehrkräfte zu Gedenkstättenbesuchen, u. a. auch zu Neuengamme: Holocaust/Shoa im UnterrichtGaming zum Thema NS? Ein Serious Game zur Gedenkstätte der Kinder vom Bullenhuser Damm
Einbindung des Digital Remembrance Game „Erinnern. Die Kinder vom Bullenhuser Damm“ und der Handreichung Bullenhuser Damm für Lehrkräfte