Kognitive Aktivierung
Kognitive Aktivierung von Schülerinnen und Schülern ist ein zentrales Thema in der schulischen Bildung. Das Landesinstitut unterstützt Lehrkräfte mit gezielten Fortbildungen.
Kognitive Aktivierung von Schülerinnen und Schülern ist ein zentrales Thema in der schulischen Bildung. Das Landesinstitut unterstützt Lehrkräfte mit gezielten Fortbildungen.
Kognitive Aktivierung gehört – zusammen mit konstruktiver Unterstützung und effektiver Klassenführung – zu den Schlüsselaspekten erfolgreicher Lehr- und Lernprozesse.
Kognitive Aktivierung zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler zu einer tiefgehenden mentalen Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand anzuregen. Durch die Aktivierung von Vorwissen, die Entwicklung eigener Lösungsansätze und die kritische Auseinandersetzung mit dem Lernstoff sollen gut vernetzte und transferfähige Kenntnisse aufgebaut werden. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass kognitive Aktivierung nachweislich den Lernerfolg fördert, wobei ihre Wirksamkeit je nach Fach und Lerngruppe variieren kann.
Die in der Abbildung dargestellten sieben Merkmale kognitiver Aktivierung bieten Lehrkräften eine praxisnahe Orientierung für die Unterrichtsgestaltung. Im Mittelpunkt steht dabei der Aufmerksamkeitsfokus: Die Lehrkraft knüpft eng an das Denken der Lernenden an und sorgt dafür, dass deren Aufmerksamkeit stets beim Lerngegenstand bleibt. So entstehen Lernprozesse, die über reines Faktenwissen hinausgehen und nachhaltiges Lernen ermöglichen.