Vorträge
Mathematik Grundschule 2025
Freischaltung in TIS pro Halbjahr ab Juli/Dezember
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PriMa Klasse 1–4
Verknüpfung mathematischer und digitaler Kompetenzen I Online
Dr. Damaris Güting, PriMa BSB Hamburg
- Wie können Sie digitale Formate in den Unterricht zielführend integrieren?
- Was hilft einzuschätzen, inwiefern der Einsatz digitaler Medien sinnhaft ist?
Am Beispiel des Potenzials der Plattform TaskCards lernen Sie kennen, wie die Lernenden im Unterricht fachliche und digitale Kompetenzen gleichzeitig erwerben können. Im Anschluss werden weitere breit gefächerte Beispiele thematisiert, wie Sie konkret digitale Wege überwiegend umsetzen können. Diese werden ausgehend von Ihren aktuellen mathematischen Themen und dem Lernstand Ihrer Gruppe geplant.
Sie erhalten im Laufe der Veranstaltung auch Raum für den kollegialen Austausch über die Potenziale und die Durchführung digitaler Lernszenarios.
Anmeldung im Rahmen der Schulanfangstagung unter TIS 2501T2501.
Termin: 27.08.2025
Zeit: 15.00–18.00 Uhr
Ort: webbasiert
Wiederholungen:
08.09.2025, TIS 2512D2712
16.02.2026, TIS 2612D2703
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Vortrag Mathematik Grundschule Klasse 0–1
Zahlbegriffsentwicklung – von Beginn an! I Präsenz
Prof. Dr. Kerstin Gerlach, Universität Bielefeld
Eines der wichtigsten Ziele im mathematischen Anfangsunterricht ist die Entwicklung eines tragfähigen Zahlbegriffs im Zahlenraum bis 10. Dabei gilt es, die Kompetenzen der Kinder so zu fördern, dass sie nicht nur von Beginn an mit Freude Mathematik lernen, sondern auch ein gutes Fundament für den weiteren Mathematikunterricht entwickeln.
Im Vortrag erfahren Sie, worum es bei der Zahlbegriffsentwicklung überhaupt geht, wie sie gelingt, welche mathematischen Spiele und Übungen dabei konkret helfen und warum die Geometrie für den Zahlbegriff so wichtig ist. Herzliche Einladung!
Anmeldung im Rahmen der Schulanfangstagung unter TIS 2501T2501.
Termin: 28.08.2025
Zeit: 15.00–18.00 Uhr
Ort: LI, Felix-Dahn-Straße 3
Wiederholung: 13.10.2025, TIS 2512D4510
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Vortrag Mathematik Grundschule, Klasse 1–4
Fordern und Fördern mit Arbeitsmitteln im mathematischen Anfangsunterricht I Präsenz
Dr. Axel Schulz, Universität Bielefeld
Arbeitsmittel und Veranschaulichungen sind ab dem mathematischen Anfangsunterricht unverzichtbar, auch bei der Thematisierung von Zahlen, Operationen und des Rechnens. Eine besondere Rolle nimmt dabei der Darstellungswechsel ein – also das Übersetzen zwischen verschiedenen Veranschaulichungen und Darstellungen. An vielen (unterrichtspraktischen) Beispielen für den Anfangsunterricht soll dabei folgenden Fragen nachgegangen werden:
- Welche unterschiedlichen Funktionen können Veranschaulichungen im Unterricht haben?
- Was hat der Darstellungswechsel mit der Entwicklung von Grundvorstellungen zu tun?
- Wie werden Veranschaulichungen gedeutet?
- Wie können wir mit unterschiedlichen Deutungen umgehen?
- Wie kann es im Unterricht gelingen, Veranschaulichungen und Arbeitsmittel mit allen Kindern zu nutzen?
Anmeldung im Rahmen der Schulanfangstagung unter TIS 2501T2501.
Termin: 29.08.2025
Zeit: 10.00–13.00 Uhr
Ort: LI, Felix-Dahn-Straße 3
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Weg vom zählenden Rechnen, Klasse 1-3
Rechnen ist nicht Zählen, sondern die Kunst, durch sinnvolles Handeln und Denken das Zählen zu vermeiden I Präsenz
Jürgen Behrens, Fachdirektor Bremen (i. R.)
Die Entwicklung des Schulanfängers vom zählenden zum denkenden Rechner stellt ein großes Problem im Mathematikunterricht der Eingangsstufe dar. Auch, wenn das Zählen als natürliche Entwicklungsstufe angesehen werden muss, so kommt es zu erheblichen Problemen, wenn sich Kinder im Zahlenraum bis 100 nicht vom zählenden Rechnen lösen können und das Zählen somit als alleinige Lösungsmöglichkeit von Rechenaufgaben verfestigt.
An ausgewählten Beispielen aus dem ersten und zweiten Schuljahr wird dargestellt, wie Kinder in ihrem Entwicklungsprozess immer mehr auf ihre Zählstrategien verzichten können. Mathematik bedeutet: aus Unordnung Ordnung zu machen, aus Unübersichtlichkeit Übersichtlichkeit herzustellen. Nur so können Kinder zu Abstraktionsprozessen gelangen und irgendwann im Kopf rechnen. Geeignete Arbeitsmittel helfen hier, dieses Ziel zu erreichen. Mithilfe solcher Arbeitsmittel und Aufgabenstellungen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Erfahrungen sammeln, die unmittelbar in die Unterrichtspraxis übertragbar sind.
Anmeldung im Rahmen der Schulanfangstagung unter TIS 2501T2501.
Termin: 01.09.2025
Zeit: 10.00–13.00 Uhr
Ort: LI, Felix-Dahn-Straße 3
Wiederholung: 22.09.2025, TIS 2512D4501
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PriMa Klasse 1–4
Lernende erstellen interaktive PriMa-Mathematikbausteine I Präsenz
Dr. Damaris Güting, Susanne Brixner-Laabaydi
- Wie kann das Mathematiklernen mit digitalen Werkzeugen vorangebracht werden?
In dieser Veranstaltung bieten wir Ihnen ein Unterstützungsangebot, wie Sie die Anforderungen des Bildungsplans im Unterricht umsetzen können. Der hier genutzte mathematikdidaktische Ansatz der Eigenproduktion aktiviert Kinder mit Hilfe von digitalen Medien zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsgegenstand. Die vorgestellte Arbeitsweise ermöglicht Ihnen außerdem, im Unterricht eine sinnvolle Differenzierung zu realisieren. Sie erfahren, wie Ihre Schülerinnen und Schüler handlungsorientiert mathematische und digitale Kompetenzen entwickeln können. Gemeinsam entwickeln Sie Ideen für die Umsetzung digitaler Formate anhand interaktiver Bausteine und reflektieren diese. Im ersten Teil werden wir uns intensiv mit der Leitidee Raum und Form beschäftigen und gemeinsam ein Unterrichtsvorhaben erarbeiten, dass Sie direkt in Ihrer Lerngruppe anwenden können. Zwischen den Veranstaltungen haben Sie Zeit, die entwickelten Ideen in Ihrem Unterricht zu erproben. Im zweiten Teil reflektieren wir im gemeinsamen Austausch die Unterrichtserprobung und nehmen vielfältige Beispiele zur Umsetzung für die weiteren Leitideen in den Blick. Die Chancen und Schwierigkeiten der digitalen Unterrichtsszenarios werden dabei thematisiert, damit die Umsetzung gelingen kann. Sie bekommen digitale Bausteine für den Einsatz in Ihrem Unterricht für Klasse 1–4 (Schüler-App-Matrix) sowie methodisch-technische Umsetzungsideen mit nach Hause.
Wiederholungen Teil 1: TIS 2512D2705, 2612D2705 oder 2612D2715
Anschlussveranstaltungen Teil 2: TIS 2512D2715, 2612D2706, 2612D2716
Veranstaltungen richten sich an alle Lehrkräfte; insbesondere an PriMa-Moderation und/oder Fachleitungen.
Anmeldung im Rahmen der Schulanfangstagung unter TIS 2501T2501.
Termin: 01.09.2025
Zeit: 15.00–18.00 Uhr
Ort: LI, Felix-Dahn-Straße 3
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Mathematik Grundschule – Informationsveranstaltung KERMIT 2 und KERMIT 3:
Ziele, Durchführung und Auswertung zum Einsatz im Frühjahr 2026 I Präsenz
Dr. Frank Musekamp, IFBQ Hamburg & B. Hering, LIF 12
Alle zweiten und dritten Klassen nehmen in Hamburg an Kermit 2 und 3 teil. Mit KERMIT 2 und KERMIT 3 wird festgestellt, inwieweit die schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler aller zweiten und dritten Klassen in Hamburg den Beobachtungskriterien der Hamburger Bildungspläne Ende Klasse 2 und den Anforderungen der nationalen Bildungsstandards und der Hamburger Bildungspläne Ende Klasse 3 entsprechen. Die Testergebnisse informieren die Lehrkräfte über fachbezogene Stärken und Schwächen ihrer Lerngruppen.
Die Informationsveranstaltung zur Durchführung von Kermit 2 und 3 im Frühjahr 2026 gibt Raum, Ihre Fragen zur Zielsetzung, Durchführung, Vorbereitung und Auswertung zu klären.
Anerkannt als Seminar im Rahmen der Fachfremden-Qualifizierung.
Informationen IFBQ Hamburg:
FAQ KERMIT
Website KERMIT
KERMIT-Portal
KERMIT - IfBQ
Termin: 09.09.2025
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3
Wiederholungen: TIS 2512D3311, TIS 2612D3310, TIS 2612D3320
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Vortrag Mathematik Grundschule Klasse 1–4:
Überraschendes, Spannendes und Skurriles – Mathematik in Unterricht, Alltag, Kunst und Natur (Wiederholung) I Präsenz
Prof. (i. R.) Dr. G. Krauthausen, Universität Hamburg
Sowohl historische als auch neuere Konzepte der Mathematik haben ihren Niederschlag im Fachunterricht der Grundschule gefunden. Spannende Hintergründe werden dabei aber meist übersehen. Dabei bieten Alltag, Natur und Kunst ein reichhaltiges Motivationspotential, das Kinder wie Erwachsene zum Staunen und Schmunzeln bringen kann. Auch ergeben sich daraus Anregungen und Anlässe, über den didaktisch-methodischen Nutzen für eine Verlebendigung des Unterrichts nachzudenken. Der Vortrag thematisiert einige ausgewählte Phänomene zu Hintergründen, Rekorden und auch Verirrungen rund um Zahlen, was wahlweise spannend, überraschend und manchmal auch skurril anmuten kann. Sowohl inhaltliche als auch unterhaltsame Facetten des Faches sollen also heute zum Ausdruck kommen.
Termin: 18.09.2025
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3
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Vortrag – Weg vom zählenden Rechnen Klasse 1-3:
Rechnen ist nicht Zählen, sondern die Kunst, durch sinnvolles Handeln und Denken das Zählen zu vermeiden (Wiederholung) I Präsenz
Jürgen Behrens, Fachdirektor Bremen (i.R.)
Die Entwicklung des Schulanfängers vom zählenden zum denkenden Rechner stellt ein großes Problem im Mathematikunterricht der Eingangsstufe dar. Auch, wenn das Zählen als natürliche Entwicklungsstufe angesehen werden muss, so kommt es zu erheblichen Problemen, wenn sich Kinder im Zahlenraum bis 100 nicht vom zählenden Rechnen lösen können und das Zählen somit als alleinige Lösungsmöglichkeit von Rechenaufgaben verfestigt.
An ausgewählten Beispielen aus dem ersten und zweiten Schuljahr wird dargestellt, wie Kinder in ihrem Entwicklungsprozess immer mehr auf ihre Zählstrategien verzichten können. Mathematik bedeutet: aus Unordnung Ordnung zu machen, aus Unübersichtlichkeit Übersichtlichkeit herzustellen. Nur so können Kinder zu Abstraktionsprozessen gelangen und irgendwann im Kopf rechnen. Geeignete Arbeitsmittel helfen hier, dieses Ziel zu erreichen. Mithilfe solcher Arbeitsmittel und Aufgabenstellungen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Erfahrungen sammeln, die unmittelbar in die Unterrichtspraxis übertragbar sind.
Termin: 22.09.2025
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3
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Vortrag Mathematik Grundschule Klasse 1–3:
Ablösung vom zählenden Rechnen – Grundrechenoperationen Addition und Subtraktion (Wiederholung) I Präsenz
Jürgen Behrens, Fachdirektor Bremen (i.R.)
Additions- und Subtraktionsaufgaben sind ein weites Übungsfeld im Mathematikunterricht der Grundschule und nehmen dort viel Raum ein. Das Übungsangebot ist vielfältig, findet aber im Wesentlichen auf der sprachlich-symbolischen Ebene statt. Kinder, die mit Rechenübungen auf diesem Repräsentationsniveau überfordert sind, zeigen Lernschwierigkeiten und fallen oft auf Zählstrategien als Lösungsmöglichkeit zurück.
Termin: 30.09.2025
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3
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Vortrag Mathematik Grundschule Klasse 2-4:
Ablösung vom zählenden Rechnen – Grundrechenoperationen Multiplikation und Division (Wiederholung) I Präsenz
Jürgen Behrens, Fachdirektor Bremen (i.R.)
Es werden Arbeitsmittel und Lernspiele vorgestellt, die geeignet sind, Multiplikation und Division nicht nur zu üben, sondern auch zu begreifen. Über ein gezieltes „Fördern und Fordern“ im Rahmen qualitativer Differenzierungsmöglichkeiten soll verdeutlicht werden, wie sich die Kinder über sinnvolles Handeln vom Arbeitsmittel lösen können und Multiplikation und Division über ein gedankliches Operieren im Vorstellungsbereich stattfinden kann, wie aber auch bei auftretenden Lernschwierigkeiten immer wieder, ohne großen Materialaufwand, auf die Handlungsebene zurückgegriffen werden kann.
Termin: 06.10.2025
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3
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Vortrag Mathematik Grundschule Klasse 0–1:
Zahlbegriffsentwicklung – von Beginn an! (Wiederholung) I Präsenz
Prof. Dr. Kerstin Gerlach, Universität Bielefeld
Eines der wichtigsten Ziele im mathematischen Anfangsunterricht ist die Entwicklung eines tragfähigen Zahlbegriffs im Zahlenraum bis 10. Dabei gilt es, die Kompetenzen der Kinder so zu fördern, dass sie nicht nur von Beginn an mit Freude Mathematik lernen, sondern auch ein gutes Fundament für den weiteren Mathematikunterricht entwickeln. Im Vortrag erfahren Sie, worum es bei der Zahlbegriffsentwicklung überhaupt geht, wie sie gelingt, welche mathematischen Spiele und Übungen dabei konkret helfen und warum die Geometrie für den Zahlbegriff so wichtig ist. Herzliche Einladung!
Termin: 13.10.2025
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3
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Vortrag Mathematik Grundschule Klasse 1–4:
Leitidee Muster und Strukturen: Zahlenketten – Spannende Hintergründe eines gehaltvollen Aufgabenformats I Präsenz
Prof. (i. R.) Dr. G. Krauthausen, Universität Hamburg
Zahlenketten sind eines jener Aufgabenformate, die flexibel in allen Jahrgangsstufen angeboten und dabei auch (unaufwändig) an heterogene Lerngruppen angepasst werden können. Sie bieten reichhaltige Gelegenheiten zur Förderung nahezu aller prozessbezogenen Kompetenzen für alle Kinder. Beispiele aus Unterrichtserprobungen werden im Vortrag dargestellt – eingebettet in eine Verortung in das übergeordnete allgemeine Konzept der Zahlenfolgen. Ein besonderer Fokus liegt aber heute zum einen auch auf den mathematik-historischen Ursprüngen des Aufgabenformats, die bis ins Mittelalter und weit davor zurückreichen und (erst jüngsten Forschungen zufolge) als Auslöser einer weltweiten Revolution des Rechnens und des gesellschaftlichen Fortschritts gelten. Und zum anderen werden Bezüge des Aufgabenformats Zahlenketten zu Phänomenen aus der Natur und der Kunst dargestellt, transparent gemacht und auf den Prüfstand gestellt, denn es gilt auch, einige ›Mythen‹ zu entlarven.
Termin: 11.11.2025
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3
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Vortrag Mathematik Grundschule Klasse 0–4:
Sprache und Mathematik im Mathematikunterricht der Primarstufe – Würfelbauwerke und Quadratfiguren I Präsenz
Prof. (i. R.) Dr. B. Wollring, Universität Kassel
Sprachdefizite begrenzen den Erfolg von Grundschulkindern im Mathematikunterricht deutlich. Wir identifizieren Gründe dafür und unterbreiten Vorschläge, wie man Grundschulkinder sprachlich unterstützen kann. Zunächst kennzeichnen wir angemessene und hilfreiche situative Unterrichtssprache im Mathematikunterricht als adressiert, deutungssicher und zweckbestimmt. Ein effizientes Arbeitsformat dazu sehen wir in „Rekonstruktions-Dialogen.“ Dabei soll ein Objekt anhand sprachlicher Kennzeichnung als Rekonstruktion eines nicht sichtbaren Originals hergestellt werden. „Schiffe versenken“ ist so ein Dialog.
Spezifische Chancen zu Sprachförderung im Mathematikunterricht bestehen im Bereich „Raum und Form“. Dort ist die Sprache kaum formalisiert und bietet Raum für eigene Sprachschöpfungen vor dem Aufnehmen konventioneller Sprachvereinbarungen. Zwei Beispiele bearbeiten wir:
1) Raumgeometrie
Wir kennzeichnen Bauprozesse zu Würfelvierlingen durch umgangssprachliche Bautexte und vergleichen diese mit Konstruktionstexten einer Bau-Software. Das dient der Sensibilisierung für textliche Notwendigkeiten und bildet ein Beispiel zum Einbeziehen digitaler Werkzeuge in Planung und Realisierung von Lernumgebungen.
2) Ebene Geometrie
Wir betrachten Texte von Schülerinnen und Schülern zu einer Begründungsaufgabe aus KERMIT 3 und stellen ein Modell zu sprachsensiblen Rückmeldungen dazu vor.
Termin: 17.11.2025
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3
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Vorschule und Klasse 1:
Tangram-Zauberer – Eine integrierte fächerverbindende Lernumgebung zur Mathematik und Sprache I Präsenz
Prof. (i. R.) Dr. B. Wollring, Universität Kassel
In einer Spielumgebung, die zugleich eine Lernumgebung ist, befassen wir uns mit dem Tangram. Daraus legen wir Bilder und illustrieren Serienbild- und Kurzgeschichten sowie Märchenszenen. Im spielerischen Gestalten wird die mathematische Struktur der Tangram-Teile erkundet und genutzt. Denn mit dem Tangram kann man je nach Erzähl-Anlass oder gegebener kleiner Geschichte einander gleiche Figuren legen oder solche, die sich verwandeln, solche, die zueinander gedreht, verschoben oder Spiegelbilder voneinander sind. Allerdings werden mehrere Tangrams dazu benötigt, noch dazu solche, die man beim Kleben der Bilder „verbrauchen“ kann. Dazu stellen wir die verschiedenen Tangrams in einer speziellen Schneide-Technik oder in einer speziellen Falt-Technik selbst her, so viele, wie gerade benötigt werden, und in unterschiedlicher Größe und verschiedenen Designs.
Termin: 18.11.2025
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3
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Vortrag Mathematik Grundschule, Klasse 1–2:
Erfolgreich rechnen lernen – Was braucht man zum Kopfrechnen? I Präsenz
Dr. Axel Schulz, Universität Bielefeld
28 + 36, ... 71 – 35, ... 32 – 29, ...
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten diese (und andere Aufgaben) zu rechnen – und manchmal werden sie von ein und derselben Person sogar auf unterschiedliche Weise gelöst. Zur Lösung dieser Aufgaben nutzen wir sogenanntes mentales Werkzeug, nämlich zum Beispiel: auswendig gewusste Aufgaben, Stellenwertverständnis, Kenntnis von Rechengesetzen und -regeln, Zahlenblick.
Anhand zahlreicher Schülerdokumente, Unterrichtsbeispiele und Videosequenzen sollen in der Veranstaltung folgende Fragen geklärt werden:
- Was ist „mentales Werkzeug“ und welches Werkzeug brauchen wir eigentlich zum (flexiblen) Kopf-Rechnen?
- Wie können diese Werkzeuge gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet werden?
- Was können wir tun, damit diese Werkzeuge auch genutzt werden?
Termin: 04.12.2025
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3
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TIS 2612D3310
Mathematik Grundschule – Informationsveranstaltung KERMIT 2 und KERMIT 3:
Ziele, Durchführung und Auswertung zum Einsatz im Frühjahr 2026 (Wiederholung) I Präsenz
Dr. Frank Musekamp, IFBQ Hamburg & B. Hering, LIF 12
Alle zweiten und dritten Klassen nehmen in Hamburg an Kermit 2 und 3 teil.
Mit KERMIT 2 und KERMIT 3 wird festgestellt, inwieweit die schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler aller zweiten und dritten Klassen in Hamburg den Beobachtungskriterien der Hamburger Bildungspläne Ende Klasse 2 und den Anforderungen der nationalen Bildungsstandards und der Hamburger Bildungspläne Ende Klasse 3 entsprechen. Die Testergebnisse informieren die Lehrkräfte über fachbezogene Stärken und Schwächen ihrer Lerngruppen.
Die Informationsveranstaltung zur Durchführung von Kermit 2 und 3 im Frühjahr 2025 gibt Raum, Ihre Fragen zur Zielsetzung, Durchführung, Vorbereitung und Auswertung zu klären. Wir bitten um Anmeldung ab Januar 2026.
Anerkannt als Seminar im Rahmen der Fachfremden-Qualifizierung.
Termin: 05.02.2026
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3
Wiederholung: TIS 2612D3320
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TIS 2612D4520
Vortrag Mathematik Grundschule Klasse 1–4:
Stellenwertverständnis – na klar! I Präsenz
Prof. Dr. Kerstin Gerlach, Universität Bielefeld
Die 10 ist in unserem Stellenwertsystem eine ganz besondere Zahl! Und wer rechnen lernt, sollte viel darüber wissen. Denn ein tragfähiges Stellenwertverständnis ist wichtig, um Zahlen aufschreiben, mit Material legen, vorlesen und geschickt zerlegen zu können, aber auch, um Strategien und deren Vorteile beim Rechnen nutzen können. Genug Gründe, um das Stellenwertverständnis im Unterricht gezielt zu fördern. Doch wie?
Im Vortrag erfahren Sie, worum es beim Stellenwertverständnis genau geht, wofür man es braucht (und wofür nicht), welche Darstellungen geeignet sind und wie man es im Unterricht konkret fördert. Herzliche Einladung! Wir bitten um Anmeldung ab Januar 2026.
Termin: 17.02.2026
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3
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TIS 2612D4530
Vortrag Mathematik Grundschule Klasse 3–4:
(Halb-)Schriftliches Rechnen bis 1 000 000 I Präsenz
Dr. Axel Schulz, Universität Bielefeld
Noch immer sind die schriftlichen Rechenverfahren ein fester Bestandteil der Bildungsstandards und somit auch der Lehrpläne der einzelnen Bundesländer.
Doch kann man sich im Jahr 2025 schon die Frage stellen, ob und warum das schriftliche Rechnen immer noch bildungsrelevant ist – zum schnellen Lösen „unbequemer“ Aufgaben stehen fast allen Menschen mittlerweile Taschenrechner zur Verfügung. Wenn das schnelle Lösen von Aufgaben also nicht mehr der Hauptgrund für die Thematisierung der schriftlichen Verfahren sein kann – welche Gründe gibt es dann?
Anhand vieler unterrichtspraktischer Beispiele sollen diese Gründe gemeinsam diskutiert werden, und es werden Ideen vorgestellt, wie die schriftlichen Rechenverfahren in einem prozess- und verstehensorientierten Mathematikunterricht eingebunden werden können. Wir bitten um Anmeldung ab Januar 2026.
Termin: 19.03.2026
Zeit: 16.00–19.00 Uhr
Ort: Landesinstitut, Felix-Dahn-Straße 3