Leseszenarium – Individualisierung bei der aufgabengeleiteten Erarbeitung eines komplexen Textes

Das Leseszenarium ist eine individualisierende Methode zur Erarbeitung von Textinhalten. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten eine selbst gewählte Aufgabe aus einem Pool mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen.

Leseszenarium – Individualisierung bei der aufgabengeleiteten Erarbeitung eines komplexen Textes

Ablauf:

  1. Die Lehrkraft präsentiert die möglichen Aufgabenstellungen z.B. in Form von laminierten Karten (siehe Downloads). Die Schülerinnen und Schüler wählen eine Aufgabe und die Sozialform (Einzel-, Partner- Gruppenarbeit). Erst dann wird der zu bearbeitende Text verteilt.
    *Variante zur Binnendifferenzierung: Es werden unterschiedlich anspruchsvolle Texte verteilt.
  2. Die Schülerinnen und Schüler lesen den Text, bearbeiten die Aufgaben selbstständig und bereiten die Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse vor. Zeitaufwand: je nach Textlänge und –komplexität ca. 1-2 Doppelstunden.
  3. Abschließend werden alle Arbeitsergebnisse präsentiert (in Kleingruppen oder im Plenum). Durch die verschiedenen Darstellungsformen werden zentrale Inhalte und wichtige Fachbegriffe mehrfach wiederholt und prägen sich besonders gut ein. Außerdem finden die unterschiedlichen Lernkanäle der Schülerinnen und Schüler Berücksichtigung.

Das Leseszenarium ist für den Deutschunterricht in heterogenen Lerngruppen entwickelt worden. Mareike Lent (Berlin) hat es für den Spanischunterricht angepasst und die Aufgabenkarten ins Spanische übertragen.

Zum Leseszenarium: https://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/leseszenarium

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