Hinweise des Gesamtpersonalrats

für das Personal an staatlichen Schulen 

Hinweise des Gesamtpersonalrats


GesamtpersonalratBitte beachten Sie bei der Buchung und dem Besuch von Fortbildungsangeboten die wichtigen Hinweise zu den geltenden gesetzlichen Regelungen und Vereinbarungen für Fortbildungen:

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Zusätzliche Fahrten („3. Weg“) werden als Arbeitszeit angerechnet und sind auf das Portfolia/ die A-Zeiten aufznehmen. Eine Abrechnung der Fahrtkosten für diesen Dienstweg kann über die Schule erfolgen.

Evtl. anfallende Kosten o. ä. müssen von der jeweiligen Schule getragen werden.

Die durchgehende Ruhezeit nach Been-digung der Arbeit muss mindestens elf Stunden betragen. Endet beispielsweise die Fortbildung um 21:30 Uhr, darf die Arbeit in der Schule erst um 08:30 Uhr beginnen.

Die Platzvergabe der Teilnehmerauswahl erfolgt für die gesamten Fortbildungen über TIS/Fax bzw. über die vorab in separaten Ausschreibungen bekannt gegebenen Kri-terien.

Im Rahmen des Nachteilsausgleichs sind Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen bei der Teilnahme an Fortbildungs- veranstaltungen bevorzugt zu berücksich-tigen.

Schwangeren dürfen keine Nachteile entste-hen. Sie dürfen folgenlos die Veranstaltung um 20:00 Uhr verlassen.

Die (werk)tägliche Arbeitszeit darf zehn Stunden (bei Schwangeren 8,5 Stunden) nicht überschreiten. Für alle Fortbildungen (besonders solche in der Abiturphase) gilt: Die Schulleitung trifft Maßnahmen, die sicher- stellen, dass die Höchstarbeitszeitgrenze besonders in der Woche der Fortbildungen eingehalten wird. Die Schulleitung trägt dafür Sorge, dass andere Lehrkräfte durch diese Maßnahme nicht überlastet werden.

Auf sieben Tage muss es mindestens einen freien Tag geben. Aus diesem Grund ist der Sonntag in der Regel fortbildungsfrei.

Online-Seminare, die den Umfang von 8 Stunden übersteigen, müssen mit gleichen Inhalt als Präsenzveranstaltung angeboten werden.
Für alle Veranstaltungen müssen Dienstgeräte (aus dem LI oder der eigenen Schule) bereitgestellt werden. Die Nutzung privater Endgeräte darf nicht erwartet werden.

Über tatsächlich wahrgenommene Fort- und Weiterbildungszeiten (inkl. ausgewiesener Vor- und Nachbereitung) wird eine Teilnahmebescheinigung ausge-stellt. Bei Weiterbildung wird ein Zertifikat erteilt, wenn ein bestimmter Teilnahmeumfang geleistet wurde. Dieser ist in der Ausschreibung ausgewiesen und mit dem GPR abgestimmt.
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Die Verwendung persönlicher Daten muss nach DSGVO Artikel 13 erfolgen.
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Für alle Beschäftigten gelten die Dienstvereinbarung LI und die Erläuterungen von Amt B.

Das Mitbestimmungsercht des schulischen Personalrats bei der schulinternen Teilnehmer:innenauswahl ist einzuhalten.

Der Schulpersonalrat bestätigt die Beteiligung nach §§19, 26 und 88 Abs. 1 Ziffer 19 bei Teilnehmerinnen- und Teilnehmerauswahl und die Kenntnis der getroffenen Maßnahmen.

Diese Hinweise über Maßnahmen und Vorgaben gelten für alle über das LI/die Behörde organisierten Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung, auch solche, die von externen Anbietern durchgeführt werden.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Schulpersonalrat!

Kontakt für schulische Personalräte:

Gesamtpersonalrat für Personal an den staatlichen Schulen
Hamburger Straße 41/2. OG
22083 Hamburg
Tel.: 42 863-2251; Fax: 427 313 464
E-Mail: gpr@bsb.hamburg.de
Website: https://gpr.hamburg.de/

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